Diese ist in die Beschreibung der Wanderwege eingeflossen. Hier eine kurze Zusammenfassung:

- 1347 erste urk. Erwähnung von Leutersdorf (ein Locator Liutger)
-  Der Herrschaft Tollenstein zugehörig (Seidenberger Zweig)
-  Im 15. Jh. Trennung in Niederleutersdorf und Oberleutersdorf (wohl schon 1405)
-  Als 1635 die Oberlausitz von Böhmen zu Sachsen kommt, verbleibt 
   Niederleutersdorf bis 1849 bei Böhmen und nur Oberleutersdorf mit dem Rittergut wechselt die Landeshoheit. 
-  Auf Niederleutersdorfer Gebiet (Herrschaft Rumburg, dabei seit 1681 Haus Liechtenstein) entstehen Josephsdorf (1706),
   Neuwalde (vor 1719) und Neuleutersdorf (1777).
- Oberleutersdorf zerfällt 1735 in die Rittergüter I, II, III (Freigut) und Mittelleutersdorf
- 1830 gab es 355 Häuser mit 2685 Einwohnern in 8 selbständigen Gemeinden:
   Niederleutersdorf, Neuwalde, Josephsdorf, Neuleutersdorf, Oberleutersdorf I, II mit Hetzwalde, III und
   Mittelleutersdorf (ab oder gleich nach 1800 mit Neu-Mittelleutersdorf, der späteren Sorge)
- 1906 erfolgte der Zusammenschluss zur Gemeinde Leutersdorf, allerdings schloss sich Neu-Leutersdorf erst 1922 an
-  Der Ortsteil Folge (urk. 1780) kam 1956 hinzu (zuvor bei Seifhennersdorf, postalisch aber seit 1865 bei Leutersdorf)
-  1998 Spitzkunnersdorf kam hinzu
 
 
                          
                                                     Klaus Walther, Großer Stein von der Folge
 
 
1347 urk. und 1396 "Spitzkunnersdorf" als ein Zittauer Stadtschreiber den Zusatz "Spitz" zur Unterscheidung von den
    anderen Kunnersdorfs einführte (die Felsspitzen des Großen Steins erschienen ab 1824 im Ortssiegel)
-  Lokator war ein Konrad, der die Siedler aus Hessen oder Rheinfranken hierher führte,
   am Bach begann die Rodung, Hufen wurden vergeben
-  Die Soldaten des Bischof Johann I. von Meißen fallen in das Gebiet Zittau plündernd ein und stehlen in Leutersdorf  und
   Spitzkunnersdorf  das Vieh, welches ihnen von den Zittauern wieder abgenommen wird (Inhalt der ersten Urkunde von 1347)
- 1359 Lutholdus Durink (Döring) von Zeib, der Adlige als Grundherr ist Kirchenpatron im Bistum Prag, dann Jonannes v. Smoyn,
   Albert v. Ostrußen und die Herren von Donin/Dohna (1401), von Nostitz 1428-1448, sie hatten die Herrschaft Friedland und Grafenstein und viele Dörfer im Zittauer Land,
   später waren deren Lehnsleute die Herren von Spitzkunnersdorf:  v. Weigsdorf (1476-1620),  v. Themritz, v. Kanitz, v. Kyaw,  u.a.
-  bereits 1401 war ein Rittersitz benannt, 1463 als Vorwerk und 1533 als Rittergut bezeichnet. 1608 bestanden zwei
   Vorwerke, die 1858 zum Rittergut wiedervereint wurden.
- 1624 Felix von Rüdinger hatte alle Anteile durch Kauf erworben (er war an den Verhandlungen zum Prager Frieden 1635 beteiligt)
-  bereits um 1372 stand eine Kirche im Ort, die schon seit 1350 zum Dekanat  Zittau gehörte, Bistum Prag. Diese erste Kirche wurde
  1501 durch einen zweiten Kirchenbau ersetzt
- 1576  Pfarrkirche,  Filialkirchenverhältnis mit Oberleutersdorf (bis 1576)
- 1663 das Rittergut kommt zur Herrschaft Hainewalde
- 1696 erste Leineweber
- 1716 Grundherr v. Kanitz ließ die neue barocke Pfarrkirche erbauen (Vorbild war die Kirche in Bertsdorf), sehenswerte Ausstattung:
   2 Emporen mit Holzschnitzereien, hohes Kreuzgewölbe, Hochaltar mit Putten umgeben, Altaraufsatz als bedeutendes barockes
   Holzbildwerk (1716 von Franz Biener aus D. Gabel), 146 cm Figur Petrus im Faltengewand
- 1790-1805 entstanden auf den Flächen des Vorwerkes die Ortsteile Wiesenthal und Neudorf (Neuspitzkunnersdorf)
- 1834 gab es 1984 Einw., 1890: 2298
- 1845 im Wiesnthal ensteht die erste Webfabrik für Hosenstoffe von C.F. Weber
- 1845 Windmühle auf dem Pfaffenberg (bis 1909)
- 1873 Herrenhaus neu errichtet
- 1880 liefen 653 Handwebstühle, der letzte 1946
- 1880 Webfabrik von Gutsbesitzer J.G.Köhler im Oberdorf errichtet (nach 1945 "Wefa" genannt)
-  Nachteilig war ein fehlender Eisenbahnanschluss im Ort, selbst Postkutschen kamen früher nicht durch, nur ein Postreiter kam 
- 1922 Im Neudorf entsteht die Weberei von Kurt Fünfstück
- 1927 Moritz Joachim Ernst von Kyaw muss das Rittergut verkaufen (an Gemeinde Spitzku nnersdorf, Gedenkstein Singewiese)
 

              Stich (KGS 1830)

 
 

 

Im Mittelpunkt steht bei uns die ehemalige böhmische Enklave Niederleutersdorf

 

  

 

 

Das Prospekt erhalten Sie in der Gemeindeverwaltung Leutersdorf, im Traditionsgasthof Oberkretscham und in der Karasekschenke.

 Siehe dazu unter Wanderwege (z.B. die Pascherrunde ab Karasekschenke)



Gaststättengeschichte

Vor 1945  gab es in Leutersdorf 24 Gaststätten, um 1900 sogar über 30. Berühmt waren u.a.:

 

Kreibichschenke

Karasekweg (sie stand einst unterhalb von Nr. 1, auf der Wiese)




Intarsie von Helmut Wenzel, zu finden in der Baude auf dem Oderwitzer Spitzberg

 

Sie war nach dem Wirt Johann Georg Kreibich benannt, der sie 1798 von Anton Klinger erwarb. Als Gerichtskretscham von Neuwalde war sie auch Aufenthaltsort der Räuberbande um Karasek. Dieser hatte 1795 in der katholischen Hofkirche zu Dresden mit Magdalena (geb. Kreibich) die Schwester des späteren Wirtes geheiratet. Nachdem die Räuberbande 1800 dingfest gemacht wurde, gab es 1804 den  Beschluss zur Abtragung des Gebäudes. 1808 war sie verschwunden.

Siehe auch: Gemeindeblatt Leutersdorf 3/2017 S. 3-5


Forsthaus Neuwalde / Karasekschenke


Neuwalde 2

 

 

Die heutige Karasekschenke war einst eine Jägerhütte  vom Oberleutersdorfer Rittergut. Sie stand knapp außerhalb der ehem. Enklave und wurde 1703 erbaut. Später wurde daraus das Gasthaus „Zum Forsthaus" (spätestens 1865 und bis 1968). Noch 1865 ist das Rittergut Eigentümer (Wirt Reinhard Wilhelm), erst 1878 wird es an Hermann Wünsche verkauft, der auch die niedere Ziegelei betreibt. Weitere Wirte waren E.Wenzel, E.Göldner, Ernst Ullrich, Emil Ullrich. 1998 wurde  das Lokal nach umfangreichen Rekonstruktionsmaßnahmen von Volker und Elke  Maßlich  neu eröffnet. Bis Dezember 2014 führte es noch Elke Maßlich. Im Mai 2016 übernahm Peter Zadan das Traditionsgasthaus. Karaseks Domizil war allerdings die Kreibichschenke knapp einen Kilometer  südlich von hier. Der Name Karasekschenke sprang wohl von da aus über.
Siehe auch: Gemeindeblatt Leutersdorf 11/2013  und zu vergangenen Großereignissen: http://www.karasek.de/

 

Hetzeschenke

Hetzwalder Ring

 

 

1876 Schankrecht, 1882 Kretscham von Hermann Prasse, 1884 Wilhelm Prasse, 1888  Zentsch, 1910 - 1925 Paul Neumann, 1949 Otto Neumann, Gasthaus bis 1965  
Siehe auch: Gemeindeblatt Leutersdorf 3/2016

 

 

Obere Brennerei

Friedensstraße 55

 

 

 

1813 nachgewiesen als Brennerei von Oberleutersdorf III/ Freigut/Könneritzgut (das Gebäude oberhalb) mit Realrecht, Bier- und Branntweinschank, als Gaststätte betrieben bis 1966. Die Keulahütte Krauschwitz hatte es 1951 erworben, nutzte es als Betriebsferienheim und Sommerferienlager für die Kinder der Belegschaft, später das Betonwerk Dresden/BT Schwarze Pumpe bis 1991
                                    

 

Niedere Brennerei

Friedensstraße 47

 

 

Als Gerichtskretscham von Oberleutersdorf II war der Gasthof spätestens nach 1735 entstanden und hatte u.a. das Brennrecht. Im Grundbuch von 1815 stehen Kühnel und Wünsche als Besitzer, 1880 "Kühnels Brennerei", 1940 Wünsches Gasthof mit Fleischerei, Gasthof bis 1951, Fleischerei bis 1971, Karasek soll hier tanzen gewesen sein
Siehe auch: Gemeindeblatt Leutersdorf 3/2016

 

Niederkretscham

Seifhennersdorfer Straße 4
    


                                                

Gerichtskretscham von Niederleutersdorf, hier fand am 12. März 1849 die Übergabe der böhmischen Exklave Niederleutersdorf an Sachsen statt. Von Sachsen aus gesehen war es freilich eine Enklave. Letzte Wirte waren Queißer, Aßmann, Rücker (1990 geschlossen). Die Fleischerei blieb erhalten und wird heut von Ralf Weber geführt.

Siehe auch:  Gemeindeblatt Leutersdorf 3/2015

 

Mittelkretscham

Hauptstraße 40

 

Der Gerichtskretscham von Mittelleutersdorf, Gasthaus bis 1961, später u.a. Gemeindebücherei, jetzt Wohnhaus

 


Oberkretscham

Friedrich-Ludwig-Jahn-Straße 16

 

 

 

War der Gerichtskretscham von Oberleutersdorf (ab 1735 von Oberleutersdorf I), urk. 1644, aber wohl schon früher bestehend (1405).

Im August 1800 wurden hier Räuberhauptmann Karasek und seine Spießgesellen eingesperrt und verhört. Bis heute ist es Gasthaus und Pension.
Siehe auch: Gemeindeblatt Leutersdorf 10/2011

 


Hampel/Klinger/Worm

Seifhennersdorfer Straße 35     

 

 
                                                    

1870 wurde das Haus von Worm erbaut, 1895 Anna Theresia Worm, verw. Hampel mit Flaschenbierverkauf + Materialwaren, des Geselligkeitsvereins wegen wurde ein Ausschank beantragt, auch der Verein „Casino" war hier zu Hause, 1906 Saalanbau fertig, Anna Ida Klinger  verw. Herzog, geb. Hampel ist 1936 eingetragen, zuletzt war der Konsum Pächter von Alfred und Gertrud Hampel bis Dez. 1995, 25 Plätze waren im Ghs. und  im Saal 50 Pl., jetzt Wohnhaus

 Siehe auch: Gemeindeblatt Leutersdorf 3/2017


Alte Pfütze

Stand unterhalb von Hampels Gasthaus, abgerissen 1999



 
                                          

Gustav Josef und Marie Pauline Goldberg besitzen sie bis Juli 1862 als „Zum Wellington",  wurde dann als „Sächs. Schweiz" von Anton Weber ab August 1862 in Pacht genommen (er war auch Schneider), Tanzsaal 1862 restauriert, oben ein Gästezimmer, Acker, Wiese und Obstgarten, Scheune, Kuhstall, neuer Pferdestall (Ausspanne), „Restauration Dörfel" oder Dörfelschenke 1883 von Julie Schubert mit Garten und Kegelbahn, 1887-97 Prasse (Anzeigen),  1902 Johann Starke, ca. 1903 geschlossen, war
1834 Schauplatz im Heimatroman  Pascherfriedel (von Artur Booden).
Man traf sich hier zumeist zur Vorbereitung der Züge (Wagenladungen mit Ware über die böhmische Grenze zu schmuggeln/paschen), am 31.1.1835 kam das verhängnisvolle Ende im Höllengrund.
Siehe auch: Gemeindeblatt Leutersdorf 3/2017

 

Sächsische Schweiz

Seifhennersdorfer Straße 31    


 
                                              

1904 Hausbau mit Saal (Eigentümer: Geselligkeitsverein), der Name „Sächsische Schweiz" wurde von der "alten Pfütze" übernommen. 1927 erfolgte hier der Fabrikanbau der Schuhfabrik Joukl & Otto. Reinhard Hampel hatte das Gasthaus 1936 bis 1945 gepachtet und führte es bis 1954. Abgerissen wurde das Haus 1999.
Siehe auch: Gemeindeblatt Leutersdorf 3/2017

 


Kretscham Josephsdorf

Steinbruchstr. 3

 

 

1902 noch von Ernst Michel geführt, bis ca. 1908, heute Wohnhaus
Siehe auch: Gemeindeblatt Leutersdorf 3/2015

 


Goldenes Euter

Im Ortsteil Sorge, Sorgeweg 4

 

 

1806 wird hier eine Schänke urk. erwähnt, 1875 hat sie Emil Schwarzbach sen. von Zeißig gekauft und wegreißen lassen, nur die Keller blieben, ein Neubau erfolgte! Das Schankrecht übernimmt  1876  Emil Schwarzbach jun., 1883 „Forsthaus", 1886 Restauration „Zum Goldenen Euter", 1910 „Restauration zur Sorge" von Alwin Schwarzbach, 1911 „Schwarzbachs Restauration", auch Sorgeschenke, 1925 weiterhin so, bis 1945, jetzt Wohnhaus, Pferdehof Arnold
Siehe auch: Gemeindeblatt Leutersdorf 3/2014 

 

Spitzkunnersdorf

 

Alter Gerichtskretscham

Hauptstraße 16

 

 

 

Ältestes Haus im Ort, 1680 als Gerichtskretscham erbaut von der Kanitzschen Herrschaft, der Wirt war Dorfrichter und die Galgenwiese nicht weit, auch Schützenhaus war es, im Hause unten Schankstube und Saal, oben Gerichtssaal mit Stuckdecke (um 1800),1973 Decke beseitigt, da baufällig, 19 Kreuze im Fachwerk (" Andreaskreuze", einst hofseitig)  ergänz. Quelle: Dipl.arbeit S.Teichmann (2017)
Der letzte Wirt war Gottlieb Wolf (1897), dann wurde es  Jungmichels Bauerngut

 

 

Zum Kretscham und Schützenhaus

 Hauptstraße 7

 

 

Erbaut 1897 von Reinhold Franz, 1910 ist Hellmuth Franz der Besitzer und Wirt, Gaststätte war es bis 2020, letzter Wirt seit 1995 war Volkmar Spaniel mit  moderner und gemütliche Gastlichkeit in 3 Gasträumen, in der Gaststube für 20 Gäste, im kleinen Vereinszimmer für 20 Gäste, im Vereinszimmer für 50 Gäste, im großen Saal mit Tanzmöglichkeit für 200 Gäste, Faschingstradition, war Schützenhaus, einige frühere Wirte: 1949 Elsbeth Menzel als Pächterin, ihr Mann blieb im Kriege, 1954 Gottwald Franz (Besitzer),  verschiedene Pächter, auch Konsum,1966: die Gemeinde erwirbt das Objekt, lässt renovieren und vergibt Erbpachvertrag: Endler, ca. 1961 Rebsch, Günther Hille, Wachsmuth, ca. 1975: LPG, diese setzte als Wirte ein: Stelzer, Schmidt, Spaniel 1985-88, die LPG lässt umbauen: Küche und Garderobe, Anbau für neuen Eingang; kurzzeitig hat die LPG immer wieder jemanden eingesetzt, dann Hülfmeier aus Seifhennersdorf bis 1995
 
 
 
Stadt Zittau (Oberschenke)

Straße der Republik 5

 

 

 

1866 neu erbaut als Gasthof und Ausspanne von Robert Wenzel ("Stadt Zittau"), Konzert- und Ballsaal, vor 1896 Heinrich Falz (jede Woche ein Schwein geschlachtet), Wurstwarenverkauf, im Saal wurde geturnt, 1910 Robert Wenzel, dann Sohn Willi, 1943 erwirbt es die Firma I.G.Köhler, 1948 volkseigen geworden,  SED-Heim, 1951 Gemeinde wird Eigentümer, sie verpachtet es an den Konsum, 1957-59 VEB „Ausbau Dresden“ mit öffentl. Gaststätte, 1966 gründlich überholt, 1972  Joachim Liebscher aus Walterdorf gestaltet innen aus (Jägerstube), 1980 wird Uwe Albert Leiter der von der Gemeinde verpachteten Konsumgaststätte, er ist bis heute hier auch Koch, hat sich am 3.10.1990 selbständig gemacht, 1992 kaufte er das Objekt, 1992 Fassade neu gestaltet, 1993  Überdachung Biergarten,  2008 nach Umbau: "Wilder Hirsch", Schnaps gebrannt, Wildspezialitäten, Tochter Carolin serviert im Wirtshaus,  ergänz. Quelle: SZ  Zittau, Kneipenbummel, 1999 (Erbe)

 

 

Niedere Schenke

Hauptstr. 3

 

 

 

Haus von 1725, Gasthaus mit Fleischerei seit mind. 1844, seit 1869 hieß der Wirt stets Hauptmann.  Ernst (1910), Carl, dann Martin (1949), Saal bis 1960, die Post ist im Gastraum 1961-94, Umbau 1995, dann wieder Gastraum für 30 Gäste, geschlossen seit 2018, nur noch die Fleischerei Fam. Bernd Klatt hat geöffnet   

 

 

Wunderlichs Gasthof / Sachsenklause

Straße der Republik 20

 

 

Wirte waren: 1902 Wunderlich, Gustav Adolf, 1910-1949  Wunderlich Otto, ...?, mit Tanksäule, Landwirtschaft und Wurstverkauf, 1990 "Sachsenklause", zuletzt Fam. Carola Trabold, gemütliche Gastlichkeit im heimatlichen Stil in 2 Gasträumen: in der Gaststube für 35 Gäste, im kleinen Zimmer für 20 Gäste, geschlossen seit 2019

 

 

Zum Kronprinz

Leutersdorfer Str. 6

 

 
Tietzes Gasthof mit Fleischerei, 1902: Tietze, Gustav Hermann; Looses Gasthof  mit Fleischerei,1910: Hugo Loose,  "Zum Kronprinz" 1919-1949 Hugo Loose, bis 1956 Max Loose, heute Landfleischerei Sebastian Herzog mit Imbiss + Mittagstisch Mo.-Fr.
 
 

Restauration Clemens

 Wiesental 9

 

 

Einst Restauration "Wiesenthal" mit Landwirtschaft, 1910 Bernhard Clemens, zuletzt  Elsa Clemens (Hausliebl) bis 1955

 

 

Restauration Bachmann

Brückenweg 3

 

 1902 Karl Leberecht Hauptmann, dann Carl Hauptmann, bis mind. 1949 Fleischerei + Restauration von Erich Bachmann

 

 1902 gab es 2 Bäcker, 1910 dann schon 5.

 

Quellen: Diverse Adressverzeichnisse, Werte unserer Heimat, Band 16 (Akademie-Verlag Berlin, 1972), Chronik Leutersdorf von Fritz Günther (1955), Heft "650 Jahre Spitzkunnersdorf" 1997, "Unser Spitzkunnersdorf" (Geiger Verlag), Archivrecherchen in Sachsen, Tschechien und Österreich, eigene Aufzeichnungen und Sammlungen, frühere und aktuelle Befragungen z.B. G.Walther

 

                                            © 1997 Dietmar Eichhorn, Wegewart Leutersdorf

 

Text, Fotos, Prospekt: Dietmar Eichhorn, Wegewart und Gästeführer Leutersdorf

aktualisiert: 12/ 2020

Zugriffe: 48.857  (Stand 1.12.20)

 

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